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Schlagworte

Drücker

Erklärung

In der Wendung "auf den letzen Drücker" 'gerade noch rechtzeitig': "Der kommt aber auch immer auf den letzten Drücker. Der macht alles auf den letzten Drücker (in allerletzter Minute). Jetz bin ich endlich am Drücker (an der Reihe sein). Die müssen immer allet aufen letzten Drücker machen."

Titel
Drücker
Fund im Text:
kommt aber auch immer aufdenletztenDrücker. Der macht alles aufdenletzten
Titel
"aufdenletzten Stipp kommen"
Fund im Text:
noch rechtzeitig kommen' an. Besonders häufig wurde aufdenletztenDrücker kommen genannt, manchmal auch
Titel
Ortsnamen auf -rath, -roth, -rott u.v.m.
Fund im Text:
o (-rott) sowie mit der Endung -ert. Letztere ist aufden ersten Blick schwer als Varianten der roden-
Titel
"Bertes", "Drickes" und "Mattes" – Männernamen auf -es
Fund im Text:
(Cornelius) und Noltes (Arnold) beruhen sie nicht auf der "offiziellen" Form des Rufnamens, sondern auf
Beschreibung
für die Woche? Ein Blick auf die letzten 125 Jahre.
Fund im Text:
wenn ja wie sich das Bönnsche in denletzten 125 Jahren verändert hat.
Beschreibung
Zu den Eisheiligen zählen mehrere Tage im Mai, an denen
Fund im Text:
Rheinland vielfach verbreitet sind, geht auch Vaeßen aufden Namen eines Heiligen zurück, in diesem Fall

Stipp

Erklärung

in der Wendung "auf den letzten Stipp kommen" 'gerade noch rechtzeitig kommen': "Der Zuch fährt doch ein einer Minute an, wieso kommst du bloß immer auf den letzen Stipp?" Das sagt man im Bergischen Land.

Fund im Text:
in der Wendung "aufdenletzten Stipp kommen" 'gerade noch rechtzeitig
Beschreibung
Am letzten Freitag im September der Jahre 1999-2008 wurde
Fund im Text:
und im Ruhrgebiet packt man sich eine Knifte ein, um den Hunger zwischendurch zu stillen, während Torf auf
Beschreibung
komm in unser Haus ... Zahlreiche Familiennamen gehen aufden Namen des Heiligen zurück. Doch was unterscheidet
Fund im Text:
geschwunden, so in Kläsges, Klösges oder Klöskes. Das ö in den beiden letzten Namen ist auf die mundartliche Aussprache

Tschüss

Erklärung

"Tschüsskes, Tschüssi, Tschüssikowski, Tschüssikowiak" Abschiedsgruß; heute oft zu hören.

"Und Tschüss!", wenn man einer Sache überdrüssig ist oder wenn etwas daneben gegangen ist: "Die letzten drei Stiche sind bei mir, und tschüss (beim Skatspiel)! Hier kommst du nich mehr rein, verzieh dich und tschüss."

Auf den Gruß "Tschüssikowski!" kann man im Ruhrgebiet mit "Tschüssikowiak!" antworten.

Fund im Text:
kommst du nich mehr rein, verzieh dich und tschüss." Aufden Gruß "Tschüssikowski!" kann man im Ruhrgebiet
Beschreibung
Wortschatz begegnet uns im Alltag immer wieder, auch in den Namen zweier Filialen des bekannten Lebensmitteldiscounters.
Fund im Text:
Lebensmitteln im Rheinland – wie auch in ganz Deutschland – in denletzten Jahrzehnten deutlich verändert hat, ist
Fund im Text:
Aufdenletzten Stipp kommen Ähnliches gilt auch für

Pannas

Erklärung

"Panhas" eigentlich die mit Buchweizenmehl eingedickte Blut- und Wurstbrühe am Schlachttag, heute kaum noch bei Metzgern zu finden: "Meine Omma hat gerne gebratenen Pannas mit Rübenkraut gegessen. Heute meist im übertragenen Sinne 'Jezt hasde den ganzen Pannas auf dem Boden liegen' (Kram, Zeug)."

Bekannt sind im Ruhrgebiet die Wendungen "Pannas am Klappmast", "Pannas am Schwenkmast" und "Pannas am Chrisbaum".

Auch: "Jetz is aber bald Pannas am Schwenkbaum" (Androhung von Sanktionen und Strafen). "...jetzt ist aber Pannas am Letzten!" (knapp werden, Zeit werden).

In Mönchengladbach kenn man noch die "Panhas-Bud" als eine unsaubere, etwas heruntergekommene Gaststätte: "Da jonn esch net mie hin, datt es jo en Panhas-Bud geworden."

"Pannaskopp" 'dummer, einfältiger Mensch'.

Fund im Text:
gegessen. Heute meist im übertragenen Sinne 'Jezt hasde den ganzen Pannas auf dem Boden liegen' (Kram, Zeug)."
Beschreibung
Karneval wie Weihnachtslieder zur Adventszeit. Aber in den 200 Jahren, die der organisierte Karneval in Köln
Fund im Text:
Tauchte er bis ins frühe 20. Jahrhundert regelmäßig in den Kölner Mottos auf (im 19. Jahrhundert z. T. sogar

Knies

Erklärung

"Kniest", "Knüüs", "Kneus" 'Schmier, Schmutz': "Das sitzt der Knies von den letzten zehn Jahren dran. Bah, kuck ma der Knies da. Wat hasde da von Knies anne Hose. Bei denen sitzt der Knies so hoch! Bah, wat vonne Kneus!"

"Er hat wieder Knies mit seiner Schwiegermutter (Streit)."

"Du hast noch Knies inne Augen, hasde dich nich gewaschen? (Verkrustungen am Auge)"

Manchmal trifft man im zentralen Rheinland auch in der Umgangssprache noch auf den "Kniesbüggel/Knießebüggel", das "Kniesuhr" oder den "Knieskopp". Der kann ein 'Geizhals' sein oder ein "Schmierlapp": "Dat is en Kniesbüggel, der Typ." Wenn an St. Martin die Kinder nicht für das Singen belohnt werden, rufen sie in Köln noch heute oft "Kniesbüggel", "Kniesbüggel". "Kniesbüggel" sind "kniestich/kniestisch": "Der gibt nie einen aus, da is der ze kniestisch für."

Ein "Knieskopp" kann aber auch ein surer oder Streit suchender Mensch sein. (siehe auch "Knös")

Fund im Text:
"Kneus" 'Schmier, Schmutz': "Das sitzt der Knies von denletzten zehn Jahren dran. Bah, kuck ma der Knies
Beschreibung
In den Dialekten und Regiolekten des Rheinlandes gibt es
Fund im Text:
zurück. Das trifft sowohl aufden Urin als auch den Regen zu. In den rheinischen
Fund im Text:
kalter Kaffee und Diesel miteinander, wobei Diesel sich aufden Süden des Rheinlands und vereinzelt aufden

Platte

Erklärung

'Glatze': "Seit mein Pappa ne Platte hat, kucken de Fraun wieder nach em."

"Platte machen" 'im Freien übernachten, einen Schlafplatz suchen': "Mann, habbisch den letzten Bus na Hause verpass, un da blieb mir nix übrich, wie bis zum ersten Bus um 6 Uhr Platte zu machen."

"Der wohnt auf Platte" ist eine Umschreibung für einen Obdachlosen. (Diese Wendung ist aus dem Rotwelschen übernommen).

"Platte putzen" 'sich aus dem Staub machen, flüchten, verschwinden': "Der wollt hier em Büdchen einbrechen, aber wie der mann mim Farrad umme Ecke kam, da hatter schnell de Platte geputz un war wech. Hey, putz ma ganz fix die Platte, du Ei!"

"Platter", "Platte" 'Reifenschaden': "Wir hatten nen Platten. Der Platte war vorne rechts. Unser Reserverad hatte nen Platten."

Fund im Text:
übernachten, einen Schlafplatz suchen': "Mann, habbisch denletzten Bus na Hause verpass, un da blieb mir nix
Beschreibung
Nikolaus von Myra, zahlreiche Familiennamen gehen auf ihn zurück.
Fund im Text:
zurück, so etwa aufden heiligen Nikolaus von Myra. Nicht ganz so viele
Beschreibung
Dom, ohne Rhing, ohne Sunnesching - wie kommt es in den rheinischen Dialekten zu der Wortendung -ng?
Fund im Text:
gesprochen: schnegge, Krok, bedögge). Hier hat in denletzten Jahrzehnten allerdings eine Veränderung